Startseite Verkehrsrecht Mietrecht Sozialrecht Strafrecht Familienrecht Arbeitsrechtrecht Team Kontakt Impressum

Strafrecht

 

Die richtige Verteidigungsstrategie ist das A und O, wenn man im Fadenkreuz der Ermittlungen steht.

Eine ordnungsgemäße und verantwortungsvolle Verteidigung steht in unserer Kanzlei im Vordergrund.

Generell gilt: Immer einen Anwalt zu Rate ziehen! Jener kann nach Einsicht in das Ermittlungsmaterial eine Verteidigungsstrategie ausarbeiten und so gegebenenfalls eine Anklage verhindern.

Selbstverständlich umfasst unsere Tätigkeit nicht nur das Verteidigen von Tatverdächtigen.

Gleichermaßen spielt die Betreuung von Geschädigten / Opfern eine ebenso große Rolle. Selbstverständlich sind wir in unserer Kanzlei auch in nebenklägerischen Funktionen tätig.

  

  

Wichtige Entscheidungen

(beispielhaft angeführt)

 

 

Möglichkeit der Strafsachen Entziehung gemäß § 235 StGB Minderjähriger auch durch den ebenfalls sorgeberechtigen Elternteil sei nicht nur von angehender Dauer möglich

Mit Beschluss vom 17.09.2014 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass auch ein sorgeberechtigter Elternteil eine strafbare Entziehung des gemeinsamen minderjährigen Kindes begehen kann, soweit jene nicht vor eine lediglich vorrübergehende Dauer vorgesehen ist. Dies ist dadurch bedingt, dass das dem anderen Elternteil von Rechts wegen zur Seite stehende Sorgerecht durch die verursachte Pflicht vorrübergehender Trennung vereitelt wird. Siehe insoweit Aktenzeichen 1 StR 387/14.

Zusagen eines Gerichts außerhalb einer Verfahrensverständigung können Vertrauenstatbestand schaffen

Mit Urteil vom 30.06.2011, Aktenzeichen 3 StR 39/11 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass auch etwaige Zusagen eines Gerichts einen Vertrauenstatbestand und damit eine Hinweispflicht schaffen können. Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn sich der Angeklagte im Hinblick auf seine Verteidigung auf die entsprechende Zusage verlassen hat und jene zu einem Zeitpunkt erfolgte, in welchem die Beweisaufnahme bereits fortgeschritten war. Entsprechendes gebietet das Fairness-Prinzip.

Zum Verstoß gegen den Richtervorbehalt sowie dem Vorliegen eines Beweisverwertungsverbotes

Mit Beschluss vom 30.08.2011, Aktenzeichen 3 StR 210/11, hat der Bundesgerichtshof dargelegt, dass ein Verstoß gegen den Richtervorbehalt - hier Vornahme einer Wohnungsdurchsuchung - ein Beweisverwertungsverbot Nachsicht ziehen kann. Dies ist dann anzunehmen, soweit für die ermittelnden Beamten das Erfordernis einer Wohnungsdurchsuchung bereits zu einem Zeitpunkt vorlag, bei welchem ohne Weiteres ein Richter hätte angerufen werden können.